Endspurt bis einschließlich 21.12. mit Moderna: jederzeit während unserer Öffnungszeiten

Impfen mit Biontech :immer dienstags von 15 -18 Uhr und freitags von 15 -17 Uhr – solange der Vorrat reicht - (Menschen unter 30 / Stillende / Schwangere bevorzugt)

Kinder ab 5-11 Jahren: Anmeldung unter: Kinderimpfenab5Jahre@gmail.com

Dokumente zum Thema Corona-Impfung als Download

Jugendliche (ab 12 Jahre) nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten dienstags + freitags ab 15 Uhr --> ohne Anmeldung

Kinderimpfen (5-11 Jahre) - nur mittels Anmeldung unter Kinderimpfenab5Jahre@gmail.com.

Neben Kindern mit Vorerkrankungen sollten auch Mädchen und Jungen geimpft werden, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können, zum Beispiel Hochbetagte sowie Immunsupprimierte, heißt es in dem Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Bei individuellem Wunsch des Kindes oder der Eltern könnten auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

Die Impfung mit zwei Impfstoffdosen für Kinder des mRNA-Impfstoffs BioNTech/Pfizer soll laut STIKO im Abstand von drei bis sechs Wochen erfolgen.

Weitere Informationen bezüglich Impfen NUR über Emails oder eben auf dieser Seite - bitte sehen Sie von telephonischen Nachfragen ab.

ACHTUNG:

Die STIKO nimmt ungeimpfte Schwangere (ab dem 2. Trimenon) und ungeimpfte Stillende explizit als zu impfende Zielgruppen auf. Darüber hinaus betont die STIKO, dass dringend allen Ungeimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19 angeboten werden sollte, damit bereits vor der Schwangerschaft ein optimaler Impfschutz besteht.

Alle Johnson-Geimpfte sollten sich besser ein 2. Mal impfen lassen (diesmal mit mRNS-Impfstoff, z. B. mit Biontech), um die Impfwirkung wieder aufzubauen und zu verlängern, damit können Impfdurchbrüche bei Einmal-Geimpften reduziert werden. Der Abstand zur 2. Impfung sollte mindestens 4 Wochen lang sein, also beispielsweise 5 Wochen, 2 Monate, etc.

 

 

Informationen über Impfdurchbrüche und Kreuzimpfung sowie Auffrischungsimpfungen / Omikron - neue Mutante

Omikron

Omikron, die neue Mutante, zeigt sowohl einen Immunescape als auch eine gesteigerte Fitness. Das heißt, daß die Mutante sehr viel ansteckender ist und unsere bisherigen Impfstoffe nicht den verlässlichen Schutz bieten wie beispielsweise bei der Delta-Variante.

Trotzdem: Kein Grund zur Panik, wir können uns schützen: AHA-Regeln, soziale Kontakte reduzieren, boostern und immer schön Maske auf (ich meine FFP2-Masken).

Vertiefende Informationen: Trotz massenhaft grassierender Omikron - Variante in Südafrika wurde überwiegend von milden Verläufen berichtet. Dies kann aber nicht eins-zu-eins auf unser Land übertragen werden, denn die südafrikanische Bevölkerung hat uns 2 Vorteile voraus:

1. Sie ist  jung - ( und damit überwindet sie die Erkrankung besser).

2. Der überwiegende Teil der südafrikanischen Bevölkerung verfügt nach überstandener Wildtyp,Beta- und Delta-Variante über eine robuste Grundimmunisierung, die näherungsweise einer 2-fach-Impfung entsprechen könnte und erreicht schätzungsweise 25-30 % Schutzwirkung. Möglicherweise genug, um schwerwiegende Krankheitsverläufe ( bei jungen Menschen ) zu vermeiden, aber nicht genug, um sorgenfrei in die (nähere) Zukunft zu blicken.

Und hier kommt unsere demographische Situation ins Spiel. Mehr als die Hälfte der Deutschen sind älter als 40 Jahre, mehr als ein Viertel älter als 60 - wir sind eine alternde Bevölkerung.

Das Immunsystem von Kindern ist  - vereinfacht gesagt - extrem schnell lernfähig und kann seine Immunantwort den Gegebenheiten schnell anpassen. Das erklärt, warum Kinder Corona meist symptomlos oder nur leicht erkrankt überstehen. Mit dem Alter nimmt diese Lernfähigkeit - verkürzt gesagt - allmählich ab. Gereifte Immunsysteme vertrauen zunächst ihren "erfahrenen, schnellen Eingreifgruppen" (bisherige Antikörper, etc.), die unter normalen, bekannten Verhältnissen gute Arbeit leisten. Und das wiederum reduziert die Neigung / Notwendigkeit, viel Energie für "schnelles Lernen"  aufzuwenden. In Zeiten einer Pandemie mit neuen Erregern erweist sich diese Strategie als ein Bumerang. Kurzum: Nur Boostern kann das Immunsystem stärken und eine erwartete Schutzwirkung von ca 70-75 % erreichen.

Impfdurchbrüche

Impfdurchbrüche (=Auftreten von Reinfektionen) können durch eine rechtzeitige Auffrischungsimpfung (Boosterung) verhindert werden. Leider hat sich in Verlaufstudien gezeigt, daß sich die Impfwirkung schon nach ca 3 bis 4 Monaten deutlich abzuschwächen - individuell verschieden - kann. Deshalb empfiehlt sich - auch in Anbetracht der neuen Omikron-Mutante - nach 3 Monaten eine Auffrischung.

Zur vertiefenden Information: Impfdurchbrüche zeigten sich hauptsächlich bei älteren Menschen mit vielen Grunderkrankungen oder bei Menschen, die beispielsweise chemotherapeutisch oder immunsupprimierend behandelt werden. In dieser Patientengruppe muß mit Impfdurchbrüchen gerechnet werden, weil diese Menschen von vorn herein weniger neutralisierende Antikörper bilden können und diese sich hier schneller abbauen.

Weitere Impfdurchbrüche zeigten sich bei Menschen, die sich nur einmal impfen lassen haben (möglicherweise den 2. Termin verpaßt haben), nur mit Johnson geimpft wurden oder eben zu spät zur Boosterung kommen.

Kreuzimpfung

Eine Kreuzimpfung ist ein Impfverlauf mit 2 verschiedenen Impfstoffen.

Beispielsweise Erstimpfung mit AstraZeneka und Zweitimpfung mit Biontech ODER Erstimpfung mit Biontech und Zweitimpfung mit AstraZeneka. Eine solche Kreuzimpfung kann gegenüber der homologen Impfung (Erst-und Zweitimpfung mit dem gleichen Impfstoff also Biontech-Biontech oder AstraZeneka -AstraZeneka) bezüglich der Impfwirkung gegenüber Mutanten überlegen sein.

ABER ACHTUNG: IN DEN MEISTEN LÄNDERN DER WELT GILT DIE KREUZIMPFUNG NICHT ALS VOLLSTÄNDIG GEIMPFT. Es kann Ihnen also passieren, daß Sie zwar von der Fluggesellschaft transportiert werden, aber dann nicht in das Urlaubsland einreisen können und zurückfliegen oder einen teuren Coronatest machen müssen. Bitte informieren Sie sich vor dem Urlaub speziell auch bezüglich dieser Angelegenheit.

 

Auffrischungsimpfung + Kreuzimpfungen: Auch die Auffrischungsimpfung kann nochmal "zum Kreuzen" genutzt werden.

Zum Beispiel: Biontech-Biontech - Moderna  ODER  Moderna-Moderna - Biontech. Durch das Kreuzen werden mehrere Epitope des Spike detektiert und deshalb wird immunologisch eine robustere Abwehr gegenüber Mutanten erwartet.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß eine allergische - wenn auch äußerst seltene - Reaktion durch Verwendung verschiedener Substrate unwahrscheinlicher wird. Es lohnt sich also, nochmal darüber nachzudenken.

Und durch die zweifache,vorhergehende Impfung mit dem gleichen Impfstoff ( also Biontech-Biontech oder Moderna-Moderna) ist die Reisefähigkeit international wieder möglich.

Im übrigen wäre auch Biontech - Moderna - Biontech möglich, oder eben umgekehrt.

Und unabhängig davon, welches Hin - und Her  von Politikern geäußert wird, sollte betont werden, daß bezüglich der Impfwirkung Moderna mit Biontech gleichzusetzen ist.

Auffrischungsimpfungen

Alle Menschen ab 18 Jahren sollten ca. 3  bis 4 Monate nach der 2. Impfung eine Auffrischungsimpfung  zur Stärkung der Immunantwort durchzuführen. 

Dazu gehören auch alle Johnson-Geimpfte,die sich ein 2. Mal mit einem mRNS-Impfstoff ( Biontech/ Moderna) impfen lassen sollten.

Der Mindestabstand ist 4 Wochen nach der Johnson - Impfung.

Durch die Omikron-Variante, den Impfstoffmangel und die Abwanderung des Pflegepersonals geraten wir gerade in etwas schwieriges Fahrwasser. Aber bitte bleiben Sie ruhig, halten Sie die AHA-Regeln ein, überlegen Sie, wie Sie Ihre sozialen Kontakte reduzieren können und tragen Sie bitte eine (möglichst FFP2) Maske --> dies sind wirksame Maßnahmen, um eine Ansteckung zu verhindern und das überschießende Wachstum abzumindern.

Sie erinnern sich sicher noch: Flatten the curve. So können wir alle gemeinsam dazu beitragen, unsere Krankenhäuser funktionsfähig zu halten. Denn schaffen wir das nicht, kann ich nur jedem raten, bloß keinen Autounfall, Herzinfarkt oder Apoplex etc. zu bekommen.

Übrigens: Die Datenlage ist laut STIKO ausreichend gesichert, daß die Corona-Impfung mit einer gleichzeitigen Impfung gegen Grippe durchgeführt werden kann. Die Grippeimpfung sollte möglichst früh - also schon im Oktober begonnen werden.

 

 

 


Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) mit mRNA-Impfstoff.

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Zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit Vektor-Impfstoffen –

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Datenschutzhinweise zur Datenerhebung und Datenverarbeitung im Rahmen der Corona-Impfung.