Moderna: jederzeit während unserer Öffnungszeiten

Impfen mit Biontech  für Kinder und Erwachsene :

ab 29. März immer dienstags von 15 -18 Uhr ,

FREIE IMPFSTOFFWAHL: Biontech, Novuxovid oder Moderna -solange der Vorrat reicht

Bitte bringen Sie zum Impfen den runtergeladenen und ausgefüllten Anamnesebogen/Einwilligungsbogen (siehe unten) sowie Impfpass und Ausweis mit.

 

 

 

Dokumente zum Thema Corona-Impfung als Download

Jugendliche und Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ab 29. März: immer dienstags von 15-18 Uhr --> ohne Anmeldung

Neben Kindern mit Vorerkrankungen sollten auch Mädchen und Jungen geimpft werden, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können, zum Beispiel Hochbetagte sowie Immunsupprimierte, heißt es in dem Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Bei individuellem Wunsch des Kindes oder der Eltern könnten auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

Die Impfung mit zwei Impfstoffdosen für Kinder des mRNA-Impfstoffs BioNTech/Pfizer soll laut STIKO im Abstand von drei bis sechs Wochen erfolgen.

ACHTUNG:

Die STIKO nimmt ungeimpfte Schwangere (ab dem 2. Trimenon) und ungeimpfte Stillende explizit als zu impfende Zielgruppen auf. Darüber hinaus betont die STIKO, dass dringend allen Ungeimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19 angeboten werden sollte, damit bereits vor der Schwangerschaft ein optimaler Impfschutz besteht.

Alle Johnson-Geimpfte sollten sich besser ein 2. Mal impfen lassen (diesmal mit mRNS-Impfstoff, z. B. mit Biontech), um die Impfwirkung wieder aufzubauen und zu verlängern, damit können Impfdurchbrüche bei Einmal-Geimpften reduziert werden. Der Abstand zur 2. Impfung sollte mindestens 4 Wochen lang sein, also beispielsweise 5 Wochen, 2 Monate, etc.

 

 


Omikron, die neue Mutante, zeigt sowohl einen Immunescape als auch eine gesteigerte Fitness. Das heißt, daß die Mutante sehr viel ansteckender ist und unsere bisherigen Impfstoffe nur eine reduzierte Schutzwirkung bieten wie beispielsweise gegen die Delta-Variante. Eine reduzierte Schutzwirkung ist aber besser als keine Schutzwirkung.

Trotzdem: Kein Grund zur Panik, wir können uns schützen: AHA-Regeln, soziale Kontakte reduzieren, boostern und immer schön Maske auf (ich meine FFP2-Masken).

Vertiefende Informationen: Trotz massenhaft grassierender Omikron - Variante in Südafrika wurde überwiegend von milden Verläufen berichtet. Dies kann aber nicht eins-zu-eins auf unser Land übertragen werden, denn die südafrikanische Bevölkerung hat uns 2 Vorteile voraus:

1. Sie ist  jung - ( und damit überwindet sie die Erkrankung besser), d.h. auch weniger Menschen mit vielen Grunderkrankungen.

2. Der überwiegende Teil der südafrikanischen Bevölkerung verfügt nach überstandener Wildtyp,Beta- und Delta-Variante über eine robuste Grundimmunisierung, die näherungsweise einer 2-fach-Impfung entsprechen könnte und erreicht schätzungsweise 25-30 % Schutzwirkung. Möglicherweise genug, um schwerwiegende Krankheitsverläufe ( bei jungen Menschen ) zu vermeiden, aber nicht genug, um sorgenfrei in die (nähere) Zukunft zu blicken.

Und hier kommt unsere demographische Situation ins Spiel. Mehr als die Hälfte der Deutschen sind älter als 40 Jahre, mehr als ein Viertel älter als 60 - wir sind eine alternde Bevölkerung.

Das Immunsystem von Kindern ist  - vereinfacht gesagt - extrem schnell lernfähig und kann seine Immunantwort den Gegebenheiten schnell anpassen. Das erklärt, warum Kinder Corona meist symptomlos oder nur leicht erkrankt überstehen. Mit dem Alter nimmt diese Lernfähigkeit - verkürzt gesagt - allmählich ab. Gereifte Immunsysteme vertrauen zunächst ihren "erfahrenen, schnellen Eingreifgruppen" (bisherige Antikörper, etc.), die unter normalen, bekannten Verhältnissen gute Arbeit leisten. Und das wiederum reduziert die Neigung / Notwendigkeit, viel Energie für "schnelles Lernen"  aufzuwenden. In Zeiten einer Pandemie mit neuen Erregern erweist sich diese Strategie als ein Bumerang. Kurzum: Nur Boostern kann das Immunsystem stärken und eine erwartete Schutzwirkung von ca 70-75 % erreichen.

Impfdurchbrüche (=Auftreten von Reinfektionen) können durch eine rechtzeitige Auffrischungsimpfung (Boosterung) verhindert - zumindest in ihrer krankheitsbezogenen Ausprägung abgeschwächt werden.

Leider hat sich in Verlaufstudien gezeigt, daß die Impfwirkung schon nach ca 3 bis 4 Monaten deutlich nachlassen - individuell verschieden - kann. Deshalb empfiehlt sich - auch in Anbetracht der neuen Omikron-Mutante - nach 3 Monaten eine Auffrischung.

Auch wenn die Impfwirkung gegenüber der Omikronvariante BA.2 reduziert ist, so baut sich doch ein immunologisches Gedächtnis und eine Aktivierung der Schleimhaut-Antikörper auf. Und das trägt dazu bei, sich unter den gegebenen Umständen eher nicht zu infizieren. Entscheidend sollte als Grundlage immer eine ehrliche, individuelle Risikoabschätzung sein.

Zur vertiefenden Information:   Impfdurchbrüche zeigten sich hauptsächlich bei älteren Menschen mit vielen Grunderkrankungen oder bei Menschen, die beispielsweise chemotherapeutisch oder immunsupprimierend behandelt werden. In dieser Patientengruppe muß mit Impfdurchbrüchen gerechnet werden, weil diese Menschen von vorn herein weniger neutralisierende Antikörper bilden können und diese sich hier schneller abbauen.

Weitere Impfdurchbrüche zeigten sich bei Menschen, die sich nur einmal impfen lassen haben (möglicherweise den 2. Termin verpaßt haben), nur mit Johnson geimpft wurden, viele soziale Kontakte und einen verzehrenden Lebenswandel pflegen ( kurz gesagt: "Rauchen, Saufen, Nächte durchzechen") oder eben zu spät zur Boosterung kommen.

Aber man kann auch Pech haben, geboostert sein und sich dennoch re-infizieren - zum Beispiel mit der Omikron-Variante BA.2, die sehr viel anstreckender ist: In den meisten Fällen verläuft dann die Erkrankung symptomlos oder mild-symptomatisch und ist auch von kürzerer Dauer. Geboosterte Menschen können auch infektiös sein - aber für eine sehr viel kürzere Zeit und übertragen dann in den meisten Fällen weniger Viren.

Bei all diesen Betrachtungen bezüglich der individuellen Risikoeinschätzung ist es wichtig, nicht von seltenen Extremfällen auszugehen und diese überschätzt als wahrscheinlich anzunehmen, sondern von den alltäglichen, in dem meisten Fällen beobachteten Verläufen auszugehen: Deshalb kein Grund zur Panik, sondern packt den Stier bei den Hörnern und laßt Euch impfen.

 

Eine Kreuzimpfung ist ein Impfverlauf mit 2 verschiedenen Impfstoffen.

Beispielsweise Erstimpfung mit Moderna und Zweitimpfung mit Biontech ODER Erstimpfung mit Biontech und Zweitimpfung mit Moderna. Eine solche Kreuzimpfung kann gegenüber der homologen Impfung (Erst-und Zweitimpfung mit dem gleichen Impfstoff also Biontech-Biontech oder Moderna-Moderna) bezüglich der Impfwirkung gegenüber Mutanten überlegen sein.

ABER ACHTUNG: IN DEN MEISTEN LÄNDERN DER WELT GILT DIE KREUZIMPFUNG NICHT ALS VOLLSTÄNDIG GEIMPFT. Es kann Ihnen also passieren, daß Sie zwar von der Fluggesellschaft transportiert werden, aber dann nicht in das Urlaubsland einreisen können und zurückfliegen oder einen teuren Coronatest machen müssen. Bitte informieren Sie sich vor dem Urlaub speziell auch bezüglich dieser Angelegenheit.

 

Auffrischungsimpfung + Kreuzimpfungen: Auch die Auffrischungsimpfung kann nochmal "zum Kreuzen" genutzt werden.

Zum Beispiel: Biontech-Biontech - Moderna  ODER  Moderna-Moderna - Biontech. Durch das Kreuzen werden mehrere Epitope des Spike detektiert und deshalb wird immunologisch eine robustere Abwehr gegenüber Mutanten erwartet.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß eine allergische - wenn auch äußerst seltene - Reaktion durch Verwendung verschiedener Substrate unwahrscheinlicher wird. Es lohnt sich also, nochmal darüber nachzudenken.

Und durch die Booster-Impfung mit dem gleichen Impfstoff ist die Reisefähigkeit international wieder möglich.

Im übrigen wäre auch Biontech - Moderna - Biontech möglich, oder eben umgekehrt.

 

Alle Menschen ab 18 Jahren sollten ca. 3  bis 4 Monate nach der 2. Impfung eine Auffrischungsimpfung  zur Stärkung der Immunantwort durchzuführen. 

Dazu gehören auch alle Johnson-Geimpfte,die sich ein 2. Mal und 3. Mal (Boosterung) mit einem mRNS-Impfstoff ( Biontech/ Moderna) impfen lassen sollten.

Der Mindestabstand ist 4 Wochen nach der Johnson - Impfung.

Jeder Bürger hat auch das Recht - nach individueller Risikoeinschätzung - nach  ca. weiteren 3 Monaten eine erneute Boosterungsimpfung (4. Impfung) zu erhalten und somit seine Immunantwort zu stimulieren.

Durch die stärker ansteckende Omikron-Variante BA.2,  den starken Anstieg nicht nur der Inzidenzen, sondern auch der Menschen, die medizinische Hilfe ambulant oder stationär in Anspruch nehmen müssen und die Abwanderung des Pflege- und Praxispersonals geraten wir gerade in etwas schwieriges Fahrwasser.

Aber bitte bleiben Sie ruhig, denken Sie nach: Nicht alles, was dann zwar erlaubt ist, muß für Sie von Vorteil oder sinnvoll sein. Halten Sie die AHA-Regeln ein, überlegen Sie, wie Sie Ihre sozialen Kontakte bis zum Sommer reduzieren können und tragen Sie bitte eine (möglichst FFP2) Maske --> dies sind wirksame Maßnahmen, um eine Ansteckung zu verhindern und das überschießende Wachstum abzumindern.

Sie erinnern sich sicher noch: Flatten the curve. So können wir alle gemeinsam dazu beitragen, unsere Krankenhäuser funktionsfähig zu halten. Denn schaffen wir das nicht, kann ich nur jedem raten, bloß keinen Autounfall, Herzinfarkt oder Apoplex etc. zu bekommen.

Datenschutzhinweise zur Datenerhebung und Datenverarbeitung im Rahmen der Corona-Impfung.